
Ich hatte mein Bewerbungsgespräch/Interview für Linguistik an der Universität Cambridge. Am selben Tag und mit drei Guinness im Schädel schrieb ich diese Zusammenfassung – denn genau so eine hätte ich mir im Vorhinein gewünscht:
Mehr lesen (inseriert):

In diesem Zimmer durfte ich fürs Interview eine Nacht lang bleiben.
Wer nicht weiß was Linguistik ist: Die Leser von Idiomator interessieren sich naturgemäß für Sprachen. Die nächste Wissenschaft zu Sprachen sind einerseits die Studien einzelner (Fremd)Sprachen sowie Linguistik, oder, auf deutsch, Sprachwissenschaft. Sie hat einen systematischen und theoretischen Zugang zu der menschlichen Sprache. Die Wissenschaft ist relativ jung (im 20. Jahrhundert geboren) und angehende Studenten haben nicht so viele Universitäten zur Auswahl, wie sie beispielsweise ein Wirtschaftler oder Jus-Student hat. Einfacher: Was ist Linguistik?
Laut QS-World-University-Rangliste ist die beste Uni für Sprachwissenschaft die Universität Cambridge.
Nach einigen anderen Eliteuniversitäten schaffen es außerdem die Universitäten Amsterdam, Helsinki und Wien in die Top-40. Letztere schneidet dabei außergewöhnlich gut ab, wenn man ihre Rankings für andere Fächer, die von Platz 150 bis über 200 reichen, bedenkt.
Was ist zu tun, wenn man sich für die Nummer Eins, Cambridge, bewerben will? Ich habe es diesen Herbst gemacht und erkläre Ihnen die einzelnen Schritte. Gerade maturiert oder Abi hinter sich gebracht? Auf gehts!
1. Schritt für Cambridge: UCAS-Bewerbung ausfüllen
In Großbritannien muss sich jeder Student in das Zentralanmeldesystem mit der Abkürzung UCAS (steht für Universities and Colleges Admissions Service) eintragen. Auf der UCAS-Webseite müssen Sie sich ein Konto erstellen. Der nächste Schritt ist von UCAS in etwa zehn Schritte gegliedert. Es fängt leicht an, nämlich beim eintragen personenspezifischer Daten. Einige wenige Schritte verlangen dann ein wenig (eigentlich recht viel) Arbeit. So das Schreiben eines Motivationsschreibens (Essays), das die Universisäten später empfangen. Einen Schritt stellt die Wahl der Universitäten dar, bei denen man sich bewerben will. Bis zu fünf Auswahlmöglichkeiten sind möglich, bei mir waren es beispielsweise zwei. Als Österreicher, Schweizer, Deutscher oder Liechtensteiner hat man ja üblicherweise nicht nur britische Unis im Auge – britische A-Levels-Absolventen mögen ihre fünf Auswahlmöglichkeiten wohl ausnutzen. Der Bewerber muss außerdem ein Referenzschreiben organisieren. Infrage kommen Oberstufenlehrer, bei mir meine Biologielehrerin. Das Ganze bedarf viel Bitt-Arbeit und eventuell eine Einladung zum Abendessen für die entsprechende Lehrkraft. Auf die Deadline ist hier zu achten. Das Absenden des ganzen UCAS-Bogens kostet eine verkraftbare Gebühr, bezahlbar per Kreditkarte.
2. Schritt für Cambridge: SAQ und Zusatz-Unterlagen abschicken
Je besser der Ruf einer Universität ist, umso wahrscheinlich ist es auch, dass sie sich nicht mit dem von UCAS bereitgestellten Datensatz zufrieden gibt. Die Universität Cambridge verlangt einen Zusatzfragebogen, abgekürzt SAQ (Supplementary Application Questionnaire). Er umfasst weitere persönliche Details und noch einige wenige kurze Essays. Die Universität Cambridge ist in viele Campusse gegliedert, in denen man die 1-zu-1-Seminare hat und im Anfangsjahr wohnt. Je nach dem, bei welchem man sich bewirbt – auch auf das Fach kommt es an – müssen Aufnahmetests absolviert werden. Für Linguistik am Downing College war dies nicht der Fall. Stattdessen musste ich zwei Beispielarbeiten, die entfernt etwas mit dem Fach Linguistik zu tun haben, einsenden. Es waren zwei meiner Spezialgebiete, etwa 20-seitige Arbeiten, die jeder österreichische Maturant für die mündlich maturierten Fächer schreiben muss. Nach diesen zusätzlichen Einsendungen und ein paar Formalitäten (beispielsweise das Senden einer gescannten Passkopie) ist man – von zu Hause aus – fertig.
3. Schritt für Cambridge: Das Interview
Gefallen den Verantwortlichen die eingesendeten Unterlagen eines Kandiaten, so bekommt man Ende November (Stand 2011) per E-Mail eine Einladung zu einem Interview. Das Interview findet nirgens anders als im College in Cambridge selbst statt. In meinem Fall ist die Einladung etwa zwei Wochen vor dem Termin (der der 7. Dezember 2011, heute, war) gekommen. Schafft man es, für diese Zeit nach Cambridge zu kommen, erwartet einen Großes: Das erste Mal den Campus zu sehen, haut einen fast um. Die Architektur der Colleges und die englischen Rasen erinnern an Schlossanlagen. Der Lärm der Stadt (Cambridge, als “Vorstadt von London”, ist nicht gerade ruhig und viele Touristen tummeln sich in den Straßen) ist im inneren eines U-förmigen College-Campuses komplett ausgeblendet. Meine Interviews fanden am Vormittag um 9:00 und 9:45 Uhr statt. Jeweils zwei Repräsentanten, in meinem Fall Professoren oder
stimmte nicht:
PhD-Studenten des Faches Linguistik, setzen sich in jedem der Interviews mit dem Kandidaten in den Raum. Es gibt viele Mythen über die Interviews und Sie reichen von Verhör-Images bis hin zu Situationen mit Professoren in löchrigen Socken. Die Fragen sind es, die die Bewerber am meisten interessieren. Auch für sie hat die Gerüchteküche zweierlei auf der Karte: Strengen Fragen-Kugelhagel und sinnfrei anmutende Fragen wie “Wie viele Flugzeuge sind gerade über Cambridge?”.
Die Realität schaut folgendermaßen aus: Wie in diesem offiziellen Video zu sehen ist, besteht das Inventar nicht aus einem Oval-Office-artigen Massivschreibtisch und einem frei im Raum stehenden Sessel, sondern aus etwa drei Fauteuils oder Couchen. Die Stimmung ist locker und ein Gerücht, das stimmt, ist jenes über die Professoren, die den Bewerbern nur helfen wollen. Bei den Fragen – es darf ja nicht viel darüber weitergegeben werden – handelt es sich entweder um allgemeine Fragen, die oft etwas mit dem abgeschickten Motivationsschreiben des Bewerbers zu tun haben, oder aber um fachspezifische Aufgaben. Die Interviews zielen laut offziellen Angaben nicht auf etwaiges Vorwissen – Vorlernen oder Bücherlesen bringt nicht viel, ich habe mich jedenfalls kein Bisschen vorbereitet. Durch konkrete Problemstellungen erhoffen sich die Interviewenden viel eher Zugang zur Denkweise der Bewerber. In einem Satz: Es ist überhaupt nicht schlimm. Und amüsant, aber wie, denn zum ersten Mal hat der Bewerber hier die Chance, auf echte Cambridge-Wissenschaftler zu treffen.
Ich muss nicht lange herumreden und ein Fazit verfassen. Bewerben Sie sich, es lohnt sich! Bei Fragen, schreiben Sie mir bitte – die E-Mail-Adresse ist das Wort post, ein @ und die Domäne dieses Blogs.
Wer sich noch nicht sicher ist, was er/sie studieren will: Die Linguistik ist sehr breit. Irgendeine der Unterwissenschaften befasst sich zum Beispiel mit Phänomenen wie Redewendungen, oder auch Redewendungen mit Farben und was die zu bedeuten haben.

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Servus, ich bin David und habe idiomator.at 2009 gegründet. Schreib mir gern per Kommentar oder an dd

So, you're ditching Norway for Cambridge now, huh? ;)Good for you! You obviously have large goals for your life, and the University you choose should reflect that:)
Synne
8 Dez 11 at 00:35
Hey Synne,
sorry for replying so late. Goals are certainly a good thing but currently I'm doing not much more than working on this blog. A friend's brother convinced me and some guys to record a rap song yesterday: http://youtu.be/x8jyIhBVGek What do you think, rap and linguistics? :D
burlupar
22 Dez 11 at 00:32
Hallo. Erstmal ein förmliches Danke für diesen Artikel. Ich fand ihn sehr, sehr hilfreich. Vieles was im Internet zum Thema "in England studieren" rumgeistert bereitet mir eher Magengrummeln als das es mir wirklich hilft.
Allerdings hätte ich noch zwei/drei/vier Fragen:
1) Wie ist das ganze denn ausgegangen?
2) Mich beschäftigen vor allem finanzielle Aspekte. Meine Eltern können mir das Studium nicht finanzieren. Aber die Studiengebühren und Lebenshaltungkosten sind ja horrend. Und so sehr ich nach Großbritannien möchte, ich möchte am Ende nicht auf Schulden sitzen. Hast Du da Erfahrungen? Wie war das bei Dir?
(natürlich nur für den Fall, dass Cambridge dann wirklich auch der Studienort wurde)
3) Getreu dem Fall, man ist nach dem Vorstellungsgespräch angenommen: Wann erfährt man das und besteht noch die Möglichkeit den Platz "abzulehnen"?
4) Ist das Studium denn "machbar"? Ich meine, natürlich, man braucht immer Interesse und gewisse Begabungen, aber sind die Anforderungen in Cambridge höher?
Ich wäre über eine (möglichst schnelle) Antwort sehr, sehr dankbar! (Gerne auch per Mail, falls es den Rahmen hier sprengt)
Liebe Grüße
Wiebke
Wiebke
30 Jul 12 at 01:57
Hallo Wiebke! Danke für deinen Kommentar.
Es tut mir leid, dass du so lange auf eine Antwort warten hast müssen – ich sitze auf 1500 Stück Spam und habe mich seit Anfang Sommer nicht ans aussortieren gemacht! Shit, einiges verpasst, burlupar.
1) Sie haben mich genommen. Ich sitze gerade am Schreibtisch in meinem Zimmer im Downing College. (www.dow.cam.ac.uk)
2) Gute, sehr berechtigte Frage. Die Frage nach der Kohle hat mich in den letzten 12 Monaten (Bewerbungsdeadline 15. Oktober 2011 bis jetzt, kurz nach Studienbeginn) am meisten beschäftigt, also mehr als irgendwelche akademischen Sachen. Ein Wahnsinn, ich sag's dir.
Wie ich die Lage einschätze, wenn ich Mitstudenten und mich selber ansehe, stimmt das tatsächlich, was sie auf ihren Webseiten behaupten (und glaube ich auch nachrechnen): Egal wie viel oder wenig du daheim liegen hast, es geht sich aus. Das heißt ich, beide Eltern berufstätig, falle ungefähr in die Mitte: Miete und Leben selber zahlen, Studiengebühren zinsfrei bis auf weiteres geliehen. Zurückzahlen muss ich, wenn ich a. abgeschlossen habe, b. eine gewisse Summe selber verdiene (nicht wenig) und außerdem c. verfallen die, wenn ich a. und b. bis ich 30 (glaube ich) bin nicht erfülle.
Leben und Miete in England ist lächerlich teuer, aber die Colleges bieten (im Gegensatz zu privaten Vermietern) "Schnäppchen" für jeden, der's braucht, an, und zum Nudeln und Reis einkaufen gibt es auch hier Diskonter. Und die Kantinen sind vernünftig, volle Mahlzeit, Hauptspeise und Beilage, Salat oder Suppe, etwa 3 Pfund.
Also ja ich werde auf Schulden sitzen, aber Cambridge hat glaube ich unter 1% Abbrecher, d.h. sie bringen dich durch wenn sie wollen. Und mit einem Hochschulabschluss mit dem Stempel Cambridge verhungerst du nicht schnell.
3) Vorstellungsgespräch erfährt man scheißspät im Dezember. Ich war am Backpacken und bekam die Nachricht, dass in etwa drei Wochen mein Interview sei. Ich hab damals nachgesehen wie viele sie einladen: 80% (also fast jeden…).
Platz ablehnen — ausgezeichnete Frage. Mit dem Gedanken habe ich lange gespielt (warum nach England, wie bezahlen, ist es wirklich besser? etc) und ja, denk schon, warum denn nicht. Freut sich der nächste in der Reihe. Sie wollen keinen hier, der nicht hier sein will, oder…
4) Studium ist machbar. Einfach ein bisschen mehr bzw. schneller als an anderen Unis, vielleicht. Kann selber ja nicht vergleichen. Am Ende passen hier doch alle ihre Unisachen dem Privatleben (es geht fortgehmäßig massivst zu) an. Keine asiatische Streberakademie.
Sorry für die Verspätung, ich hoffe, dir ist jetzt nicht die Deadline entgangen für kommendes Jahr?
Wenn du noch mehr wissen willst frag hier einfach nach! Ich kann dir auch helfen, auf der Website zu recherchieren, hab jetzt nicht mehr alles im Kopf gehabt bzw. es selbst nie verstanden. Also bin froh, dass dieser Scheissbewerbungsprozess vorüber ist ;-)
Liebe Grüße
burlupar
burlupar
4 Nov 12 at 21:49
Hallo burlupar! :-)
Zuerst einmal möchte ich mich recht herzlich bei Dir bedanken für deinen Artikel! Da ich erst 2015 mein Abitur mache, wollte ich dich fragen, wann ich mich am besten anfange zu bewerben, gilt hier auch die Regel: umso früher umso besser? Und was war dein Abiturschnitt oder allgemeiner gefragt wo liegt in etwa der NC? Und welche Zeugnisse mussten mitgeschickt werden?
Da ich außerdem gelesen habe, dass Extracurricular Activities in Cambridge nicht auschlagebend sind, wollte ich dich fragen, wie du es geschafft hast aus der Masse herausstechen?
Jaja, ich weiß, dass das viele (zum Teil auch unnötige) Fragen sind. Ich hoffe aber trotzdem, dass du sie mir beantwortest.
Vielen Dank schon einmal im voraus und nocheinmal ein Dankeschön für deinen Artikel, der war echt super!
Liebe Grüße lalilu :-)
lalilu
3 Jan 13 at 01:25
Hallo lalilu,
freut mich, dass es dir was hilft.
Früh anfangen bringt nur was, weil du dann nicht zu spät sein kannst. Aber wie bei Jobbewerbungen, dass der frühere Bewerber besser dran ist, ist nicht der Fall.
Abiturdurchschnitt weiß ich nicht, sie haben immer etwas von AAA* oder so geschrieben. Da hat man in England letzens extra ein über-A eingeführt, also wie in Österreich eine 1+ (bei euch glaub gleich). Meine Matura war Schnitt 1,14 (auf der österreichischen Fünferskala), das hat wahrscheinlich gepasst. Glaube aber, dass da noch ein wenig Spiel bis 1,3 oder so ist. Nimm mich nicht beim Wort. Und vergiss nicht, auf eure Sechserskala umzurechnen!
Ich nehme an ihnen hat gefallen, dass ich im Gymnasium Freifach Russisch genommen habe und die ganze Zeit auf InterRail war, quasi Fremdsprachenaufenthalt ohne Organisation. Sonst hab ich nichts, also keine Wettbewerbe oder Schülerpreise oder Jugendorganisationen.
Achja und in der 7. (= wenn du 17. bist) war ich auf Schüleraustausch in Frankreich. Das war eine langweilige Zeit, aber hier hat's sicher was gebracht. Dass sie halt sehen, dass du dich irgendwie stark für etwas interessierst. Bei mir Sprache = naheliegend Linguistik.
Zeugnisse wollten sie.. mein Maturazeugnis, Achtklasszeugnis (= Abschlussjahreszeugnis vor der Matura) und sonst glaub eh nichts. Der Aufwand ist nur dass die Engländer (z. T. über dieses UCAS-Zentralbewerbungssystem, wo du auch für Oxbridge durchmusst) ungefähr deine ganze Familiensituation kennen wollen, also was da jeder macht, wo du gelebt hast, ob deine Eltern auch studiert haben etc.
Geh nur nach Cambridge/England wenn du das Land echt magst oder du halt reinkommst in eine der Top-Einrichtungen. Das letztere ist bei mir der einzige Grund, also die Unis sind in Deutschland nicht so viel weniger gut wie die ganzen Mythen um die Eliteunis es vermuten lassen. Aber zumindest für zukünftige Personalchefs, wenn ich mich wo bewerbe, ist es ein einziger Trumpf!
Was willst du studieren?
burlupar
6 Jan 13 at 16:43
Hallo Burlupar! :-)
Deine Antworten haben mich mal wieder einen Schritt näher gebracht! Danke hierfür! :-)
Studieren würde ich gerne Economics, weil ich mich wirklich für Wirtschaft/ Mathe und Sprachen interessiere und gerne einmal im Bereich Produktmanagement arbeiten möchte. Mein Notendurchschnitt (1,1/1,2) wird hoffentlich nicht das Problem sein, aber ich befürchte, dass ich etwas "langweilig" bin. :-D Denn bis jetzt habe ich nur an einem 2- wöchigen Paris Austausch teilgenommen … Weiteres ist aber in Aussicht!
Eine wirklich besondere Sprache kann ich leider auch nicht sprechen … [Deutsch, Englisch, (Latein), Französisch]
Aber ich könnte mir vorstellen außerschulisch noch eine weitere Fremdsprache zu erlernen (kann auch Arabisch lesen, verstehen aber eher weniger :-D), hättest du da vielleicht irgendwelche Vorschläge? Ich bin für alles offen.
So kommen wir jetzt mal zu meiner Familie:
Meine Mama ist unausgebildete Hausfrau, mein Vater hat ebenfalls keine Ausbildung ist aber selbständig, verdient jetzt aber nicht ganz so gut. Das Finanzielle wäre von unserer Seite aus aber kein Problem, da mein Opa für alles aufkommen würde!
(er würde maximal 30.000€ im Jahr zahlen, das sollte doch aufjedenfall reichen, oder?)
Wäre es jetzt aber trotzdem ein Problem, dass beide Elternteile weder studiert, noch eine Ausbildung haben?
Danke schonmal im voraus!
Grüße lalilu :-)
lalilu
16 Jan 13 at 23:33
Servus lalilu!
Sehr gerne! Freut mich, dass jemand den Artikel liest.
Naja, für die Engländer ist Deutsch und Französisch als Fremdsprache eh schon beeindruckend, Latein haben hier auch nicht alle also auch gut. Glaub es ist schon ein Bonus, dass du extra aus Deutschland herkommst, also da sehen sie, dass du es voll ernst meinst.
Mein Tipp ist Norwegisch, das ist echt so leicht grammatikalisch, wenn du D und E sprichst. Ich hab eh gestern gerade die Liste meiner 7 Lieblingsseiten zum Norwegischlernen übersichtlicher gestaltet. Sonst lern einfach was du meinst. Arabisch lesen, wenn dus echt halbwegs kannst würd ich das jedenfalls in den Lebenslauf reintun! Hab ich glaub sogar auch damals ;)
Keine Ahnung, ich glaub 30.000 Euro pro Jahr reichen schon: 9000 Pfund Studiengebühr + 4000 Pfund Miete + Leben.
Nein im Gegenteil: Finanziell wirst du dann viel eher gefördert oder es werden dir Kosten erlassen (das heißt 'to waive', also man waivt dir etwas). Aufnahmetechnisch sowieso wurscht, denen gehts da echt um dich.
Eine kleine Neuigkeit: Ich bin gerade dabei, nach Wien zu wechseln und Cambridge doch zu lassen. Ist aber eine total persönliche Entscheidung, also für dich nicht relevant.
Gruß
David
burlupar
21 Jan 13 at 22:50